Rückblick TdoA in Vranov 2017

Die vielen Eindrücke an den beiden Tage der offenen Ateliers/Galerien in Vranov haben bei allen BesucherInnen einen großen Nachhall hinterlassen.

Die liebevolle Aufnahme und Bewirtung von Dr. Alena Horná, die in ihr Haus eingeladen hatte, besonders aber die Gemälde und Objekte von Jiří Ryšavý, haben alle begeistert. Die farbenprächtigen Malereien des Künstlers leuchteten an der Front des Wohnhauses, in vielen Nebengebäuden und im gepflegten Garten, in dem es zudem noch viele schöne Sammelstücke zu entdecken gab: alte Werkzeuge, Grenzsteine, Ziegel und bunte Fliesen, Reste der alten Mühle von Alenas Großvater, wie Mühlsteine und Teile des riesigen Mühlrades – das alte Gebäude wurde erst vor einigen Tagen endgültig zerstört und abgerissen, wie Alena uns erzählte.

Bei der Führung durchs Haus kommt man gar nicht nach, alles zu entdecken, Bilder, Haushaltsgeräte, Stickereien, Puppen, Bücher, ein alter gußeisener Ofen, feines Porzellan, Glocken, Kruzifixe und Rosenkränze sonder Zahl … im ersten Stock auch das kleine Atelier des Künstlers, wo ein Bild auf der Staffelei auf seine Vollendung wartet.
Zu all den Gegenständen in Haus und Garten gibt es Geschichten über Herkunft, Alter, ehemalige Verwendung … worüber die Hausherrin gern fachkundig Auskunft gibt. Zum Beispiel über die Geschichte der Glocke, die ein Glockengießer für sie zum 50 Geburtstag gegossen hat – ein Mann, der erst aufgrund einer Wette das Glockengießerhandwerk erlernt hatte.

Am Samstag und Sonntag hat Rosi Grieder-Bednarik bei herrlichem Wetter mehrere Mitglieder des Kulturvereins h{ART}egg nach Vranov begleitet, am Weg wurde auch der jüdische Friedhof in Safov besichtigt.

Ein Plan für eine Ausstellung mit Werken von Jiří Ryšavý wurde ins Auge gefasst – im schönen Ambiente des C&J-Heurigen in Waschbach, möglicherweise im Sommer 2018.

 

 

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